Katharina

Manchmal ist es Glück

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Es war wieder einer dieser Tage, wo ich mich gefragt habe, was ich hier (im Bereich Marketing eines E-Commerce-Unternehmens) eigentlich mache und wozu das gut sein soll. Ein Job muss nicht jeden Tag unheimlich viel Spaß machen, aber zumindest einen Sinn sollte er meiner Meinung nach (fast) täglich haben.

Ich bin seitdem übrigens auch ein Gegner von konzeptfreiem Arbeiten und nicht per se ein Fan von flachen Hierarchien. Aber das vielleicht mal an anderer Stelle…

Den Sinn meiner Tätigkeit habe ich jedenfalls nicht mehr gesehen und auch Selbstzweifel kamen auf, nach dem Motto: Wer bin ich, was kann ich und was machen all die anderen eigentlich hier? Aber immerhin, ich habe diese Sinnlosigkeit erkannt. Im Gegensatz zur Geschäftsführung übrigens. Denn diese hatte offenbar die Suche nach dem Sinn ihrer Handlungen bereits aufgegeben, ohne entsprechende Maßnahmen daraus abzuleiten. Außer dem Ziel, Geld zu verdienen gab es nicht viel anderes an Ideen. Zielgruppen waren unbekannt und über Budgets sprach man einfach nicht gerne. Strategien wurden vermutlich aus Angst vor möglichen Konsequenzen gar nicht erst in Erwägung gezogen.

Und dabei sah am Anfang alles noch so vielversprechend für mich aus, so als könnte ich da mitmachen, was bewegen, verbessern, lernen. Leider hat sich nichts bewegt oder verbessert und mitmachen – irgendwann hat man dazu keine Lust mehr, man will raus, weiß aber noch nicht so richtig wie und wie weiter. Und dann die Erlösung, die beste Entscheidung: eine Kündigung. Herrlich, was für ein Glück! Besser hätte es für mich nicht laufen können, denn das eröffnete mir neue Perspektiven.

Manchmal muss es eben Mumm sein

Natürlich sah ich das am Anfang nicht ganz so rosig, denn man muss ja erst mal darauf kommen, was die richtige Perspektive ist und ein bisschen Mut, etwas Neues zu wagen, gehört auch dazu.

Für mich ergaben sich 4 Möglichkeiten:

  • So weitermachen wie bisher und mich direkt wieder bewerben,
  • etwas ganz anderes machen,
  • das, was man kann in Zukunft noch besser machen

Nachdem ich sicher war, dass es für die Schauspielkarriere aller Voraussicht nach zu spät ist und ich damit die Option „was ganz anderes machen“ ausschließen konnte, entschied ich mich dazu – Vorsicht, jetzt kommt’s – eine Weiterbildung in Angriff zu nehmen. Denn ich war davon überzeugt, nur so in Zukunft besser sein zu können und meinen „Marktwert“ zu steigern.

Wer sucht, der findet

Ich hatte Ideen, eine Strategie und ein Ziel. (Kurzer Zwischengedanke an dieser Stelle: ehemalige Geschäftsleitung anrufen, dass das gar nicht sooo schwer ist. Hab ich dann aber doch gelassen). So begann meine Suche mit folgenden Fragestellungen:

  • Was kann ich und was sollte ich noch können?
  • Was passt zu meiner bisherigen Qualifikation?
  • Welche Anforderungen gibt es für mein Berufsbild?

Als ich diese Fragen für mich beantwortet hatte, musste ich herausfinden, wer was dazu anbietet. Also habe ich mir verschiedene Anbieter angeguckt, mich beraten lassen und dann eine Entscheidung getroffen – mit der ich so zufrieden bin, dass ich gerne noch ein bisschen länger so weitermachen möchte, um letztendlich wieder im Berufsleben zu stehen.

Mit mehr Wissen, Spaß, Energie und Motivation. Denn nur so kann man mitmachen, bewegen und verbessern!

Mein allererster Bloparty-Beitrag zur Blogparty „Meine persönliche Art der Weiterbildung“ und ich hoffe, er hat gefallen.

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